Intervallfasten

Intervallfasten

Maximilian Schwandt     0

Intervallfasten (oder Kurzzeitfasten, Intermittierendes Fasten) ist die einfachste und auch eine sehr gesunde Methode anzunehmen. Der große Vorteil dabei ist, seine Ernährung nicht unbedingt umstellen zu müssen. Man kann nach wie vor hin und wieder ungesunde Lebensmittel konsumieren und trotzdem Woche für Woche schlanker und fitter werden.

Wie funktioniert Intervallfasten?

Intervallfasten bedeutet im Prinzip zwischen Phasen des Fastens und Phasen des Essen immer wieder zu wechseln. Also anders als beim herkömmlichen Fasten wird die Phase des Fastens immer wieder unterbrochen.

Ohne dass wir uns dessen bewusst sind leben wir bereits nach diesem Prinzip. Jede Nacht legen wir uns schlafen, fasten für diesen Zeitraum und konsumieren weder Nahrung noch Wasser.

Beim Intervallfasten kommt es nun einfach darauf an diesen Zeitraum zu verlängern, das Abendessen möglichst früh und das Frühstück möglichst spät zu essen. Dieser verlängerte Zeitraum sorgt dafür, dass die Fettverbrennung eingeleitet wird und sich der Magen Stück für Stück verkleinert.

Zu Beginn kann man mit einer Fastenphase von 12 Stunden beginnen und sich Woche für Woche auf bis zu 16 oder sogar 20 Stunden hocharbeiten. Je kleiner die Phase des Essens, desto besser und schneller sollten Ergebnisse bei der Gewichtsreduktion zu sehen seien.

Sollte es dir nicht gefallen immer auf die Uhr zu gucken wann du essen solltest, kannst du auch anfangen einen Tag in der Woche für 24 Stunden gar nichts zu essen. Und sollte diese Variante gut funktionieren kannst du auch einen zweiten Tag hinzufügen und beispielsweise Montags und Donnerstags fasten.

Intervallfasten mit Saftfasten kombinieren

Beim Fasten kommt es vor allem darauf an keine feste Nahrung zu konsumieren. Zitronenwasser oder generell frisch gepresste Obst und Gemüsesäfte sind daher auch während des Fastens erlaubt.

Frische Säfte haben einen entgiftenden und reinigenden Effekt auf den Darm, was zu einer verbesserten Nährstoffaufnahme und somit zu einem verlängerten Sättigungsgefühl beiträgt.

Mehr dazu findest du in dem Artikel Saftfasten mit frischen Obst und Gemüsesäften.

Tipps gegen den Hunger am Morgen

Gegen den Hunger am Morgen helfen frische Säfte, grüner Tee, Kaffee oder Wasser mit etwas Kohlensäure. Auch Superfoods wie Spirulina können in die morgendliche Routine integriert werden um den Hunger deutlich zu hemmen. Ansonsten ist es auch nicht verkehrt ein oder zwei Stück Obst zu essen um etwas Energie zu bekommen. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an die Umstellung und Hunger oder Müdigkeit sollten nicht mehr auftreten.

obst intervallfasten

Die Vorteile des Intervallfastens

Intervallfasten hat duzende Vorteile für unsere Gesundheit. Ohne Nahrung muss der Körper anfangen die Fettreserven zu mobilisieren und Treibstoff für das Gehirn und für die Muskeln bereit zu stellen. 

Ebenso bekommt die Verdauung eine kleine Pause und der Magen-Darm-Trakt hat Zeit sich zu erholen und zu reinigen.

Besonders durch viel unnatürliche, gekochte und industriell verarbeitete Nahrung ist unser Körper überfordert und benötigt wesentlich mehr Zeit und Energie diese zu verdauen. Die Nahrung enthält oft kein Wasser und keine Vitamine oder Mineralstoffe, was zu allerlei gesundheitlichen Problemen führen kann. Nur durch solche Lebensmittel ist es überhaupt möglich geworden stark übergewichtig werden zu können.

Ein weiterer Vorteil ist die Zeit- und Geldersparnis. Intervallfasten ist sehr unkompliziert und man muss weder teure Lebensmittel kaufen, noch mehr Zeit in der Küche als vorher verbringen.

Trotzdem sollte man nicht an den gesunden Lebensmitteln sparen und ausreichend Obst und Gemüse essen. Denn komplett ohne Mikronährstoffe funktioniert die Fettverbrennung und viele andere Mechanismen im Körper nicht.

Intervallfasten sorgt im Allgemeinen für einen verbesserten Gesundheitszustand und einem verlängerten Leben, was mittlerweile wissenschaftlich bestätigt wurde. Intervallfasten wird mit folgenden Beobachtungen in Verbindung gesetzt: Regulierung des Blutzuckerspiegels, Senkung des Blutdrucks, Regulierung des Cholesterinspiegels und der Verbeugung vor Erkrankungen des Nervensystems

Für wen ist Intervallfasten nicht geeignet?

Stillende oder schwangere Mütter, sehr alte Menschen und untergewichtige Personen sollten auf Intervallfasten verzichten bzw. eine sehr milde Form wählen.


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