Vegetarier werden als ersten Schritt zum Veganer

Vegetarier werden als ersten Schritt zum Veganer

Maximilian Schwandt     0

Vegetarier bezeichnet man Menschen, die sich dazu entschlossen haben kein Fleisch zu essen. 

Die Entscheidung vegetarisch zu leben wird aus verschiedenen Gründen getroffen. Die häufigsten Gründe sind die Liebe zu Tieren, die Liebe zur Umwelt oder auch einfach gesundheitliche Gründe.

Vegetarisch leben ist mittlerweile sehr einfach umzusetzen und nichts außergewöhnliches mehr. Selbst in einem Steakhouse gibt es häufig einige fleischfreie Gerichte und vermutlich ist jedes Restaurant, ob Fast-Food oder nicht, auf Vegetarier eingestellt. In Supermärkten gibt es immer mehr qualitativ gute Wurst- und Fleischalternativen, die selbst viele Fleischliebhaber überzeugen.

Vegetarier zu werden ist also einfacher als man denkt. Wichtig ist es einfach langsam anzufangen und den Fleischkonsum Stück für Stück zu reduzieren. Gleichzeitig kann man versuchen gute Alternativen zu finden (wie z.B. geräuchertes Tofu oder Wurst auf Eier- und Weizenbasis).

Die Nachteile des Vegetarismus

Leider ist es eine Illusion zu glauben, dass vegetarisch leben dazu beiträgt weniger Schaden für Tiere und Umwelt anzurichten. Man muss bedenken, dass die Fleischindustrie fast alle Tiere von der Milch- und Eierindustrie geliefert bekommt und die Tiere letztendlich sowieso getötet werden. Wer also die konventionelle Milch- und Eierindustrie unterstützt, unterstützt gleichzeitig die Fleischindustrie.

Vor langer Zeit haben Menschen angefangen Tiere zu töten und zu essen aus dem einfachen Grund um zu Überleben. In kalten Regionen hatte man keine Möglichkeit Obst und Gemüse anzubauen oder viele grüne Blätter zu sammeln. 

Heutzutage ist es ein großes wirtschaftliches Business mit hohem Konkurrenzdruck geworden. Theoretisch ist es nicht mehr notwenig Tiere zu töten und zu misshandeln, da wir zahlreiche bessere und gesündere Alternativen haben und selbst leckeres Fast-Food auf komplett pflanzlicher Basis herstellen können.

Warum man keine Kuhmilch trinken sollte 

Durch jahrelange Propaganda haben es Regierung und Großunternehmen geschafft, die Masse glauben zu lassen, dass Milch aufgrund des hohen Calcium Gehalts als gesund einzustufen ist. 

Die Wahrheit sieht so aus, dass neuste Studien sogar das komplette Gegenteil behaupten. Durch die säurefördernde Wirkung (pH-Wert unter 7) im Körper, sorgt Milch dafür, dass Calcium aus den Knochen entzogen wird um die Säure auszugleichen und wieder in einen leicht alkalischen Bereich (einen pH-Wert von ca. 7,4) zu kommen.

Milchprodukte sind für 75% der weltweiten Bevölkerung komplett unverträglich. Das Enzym Laktat, welches Lactose (Milchzucker) spaltet ist in uns Menschen von Natur aus nur in den Monaten nach unserer Geburt vorhanden, um die Muttermilch zu verdauen. Danach wird es nicht mehr benötigt und wir werden laktoseintolerant. 

Nur durch die entstandene Milchwirtschaft in Deutschland und dem Rest der westlichen Welt hat sich unser Organismus durch Genmutation langsam an das Verdauen von Milch auch lange nach der Geburt gewöhnt.

Jeder Eingriff in die Natur hat kleine Nachteile. Das Trinken von Milch zwingt unseren Körper etwas zu verdauen, wozu er von Natur aus gar nicht bestimmt ist. Schließlich wurde die Kuhmilch für Kälber konzipiert, die innerhalb weniger Monate zu einem Tonnen schweren Tier heranwachsen. Das deckt sich wohl kaum mit der Biologie eines Menschen.

Um die Milch der Massentierhaltung bekömmlich zu machen und die Krankheiten der Tiere so gut es geht abzutöten muss sie pasteurisiert werden (Nahrungsmittel durch Erhitzen keimfrei machen), wodurch die Nährstoffe denaturiert und kaum brauchbar für unseren Organismus werden. 

Dazu kommt, dass die Milchkühe mit Hormonen versorgt werden, die logischerweise auch im Endprodukt enthalten sind. So kann es schon mal vorkommen, dass Männern kleine Brüste wachsen. 

Die Kälber werden der Mutterkuh sofort nach der Geburt entzogen, damit die Industrie eine maximale Ausbeute erzielt. In zahlreichen Dokumentationen kann man sich anschauen, wie die Mutterkühe noch Tage nach der Geburt nach ihrem Kind schreien.

Außerdem reagieren Milch und Käse säure- und schleimfördernd in unserem Körper, was durch übermäßigen Konsum zu Krankheiten aller Art führen kann. Der Körper bildet Schleim um sich vor den fremden Proteinen zu schützen und sie nicht ins Blut gelangen zu lassen.

Manche Menschen glauben, dass Stresshormone, die ein Tier bei der Schlachtung bzw. in der Milch- und Eierindustrie ausschüttet im Produkt gespeichert und auf den Menschen übertragen werden können. Es wird sozusagen schlechtes Karma übertragen.

Ähnlich verhält es sich mit Eiern und Fleisch. Tierische Nahrungsmittel sind generell zu schwer verdaulich und enthalten zu viel ungesunde Fette und Eiweiße, welche wir nur in geringem Maß zu uns nehmen sollten. Zudem enthalten sie Cholesterin, welches unser Körper selbst bildet. Jedes mg extra Cholesterin muss ebenfalls abgebaut werden und sorgt für zusätzlichen Arbeit im Körper.

Fazit

Natürlich kann man tierische Produkte in sehr geringem Maße verzehren. Die Devise ist selbstverständlich je weniger desto besser. Es gibt genug gesunde Alternativen, die einem das Leben erleichtern und eine gesunde vegane Ernährung einfach werden lassen.

Wenn du heutzutage gewissenlos Milch und Eier konsumieren möchtest, sollest du Kühe und Hühner im Garten halten bzw. zu einem lokalen Bauern fahren von dem du dir die Tiere höchstpersönlich angucken kannst. Manche Läden wie z.B. Edeka können einem genau verraten wo die Tiere oder die Eier hergekommen sind. So kann man leicht recherchieren von welchem Bauern die Erzeugnisse stammen.

Solltest du immer noch nicht davon überzeugt sein, dass eine vegane Ernährung sinnvoll ist kannst du dir Dokumentationen wie Earthlings, Cowspiracy und Forks over Knives anschauen.

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